Leica M-Serie Entwicklung eines hauseigenen Sensors angekündigt
Foto von Lai Man Nung auf Unsplash

Leica M-Serie: Entwicklung eines hauseigenen Sensors angekündigt

Die Leica Camera AG bereitet eine spannende technologische Entwicklung vor: Ein hauseigener Bildsensor, der die Zukunft der M-Serie prägen könnte. Dr. Andreas Kaufmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats, deutete in einem Podcast erstmals konkret an, dass das Unternehmen an einem proprietären Sensor arbeitet.

Historischer Kontext der Sensor-Entwicklung

Interessanterweise hat Leica bereits Erfahrung mit europäischer Sensor-Entwicklung. Der M10-Sensor wurde komplett in Europa entwickelt – von AMS in Graz, Österreich, mit Design-Arbeiten aus den Niederlanden und Produktion in einer französischen Foundry in Grenoble. Mit dem M11 wechselte man zu Sony-Sensoren, plant aber nun eine Rückkehr zu einer eigenständigen Lösung.

Zukunftsaussichten für die M-Serie

Dr. Kaufmann bestätigte, dass die Entwicklung bereits läuft und man „beträchtliche Fortschritte“ gemacht habe. Die Entwicklungszeit wird mit fünf Jahren beziffert – vermutlich bereits seit Beginn des Projekts. Für Fotografen bedeutet dies potentiell einen Quantensprung in Bildqualität und technischer Präzision.

Während die Details noch geheimgehalten werden, lässt sich erahnen, dass Leica nicht nur einen Sensor kopieren, sondern eine echte Eigenentwicklung mit fortschrittlichem Design anstrebt. Besonders für Liebhaber der Kleinbildfotografie und Dokumentarfotografen könnte dies hochinteressant werden.

Titelbild: Foto von Lai Man Nung auf Unsplash