Ricoh hat mit der GR IV Monochrome eine spannende Alternative für Schwarzweiß-Fotografen geschaffen. Die neue Kamera bricht das Monopol von Leica im Bereich dedizierter Monochrom-Kameras und bietet eine interessante Lösung für Fotografen, die ausschließlich in Schwarzweiß arbeiten möchten.
Technische Spezifikationen und Besonderheiten
Die GR IV Monochrome verfügt über einen 26-Megapixel BSI-CMOS-Sensor ohne Farbfilterarray, was entscheidende Vorteile für Schwarzweiß-Fotografie mit sich bringt. Interessanterweise bedeutet dies eine Lichtempfindlichkeit, die um 2/3 Blenden höher liegt als bei Farbsensoren. Der fest verbaute 28-mm-Äquivalent-Objektiv mit einer Blende von f/2.8 ermöglicht zudem eine außergewöhnlich präzise Bilddarstellung.
Praxistauglichkeit für Fotografen
Für Street- und Dokumentarfotografen dürfte die integrierte Rotfilteroption besonders interessant sein. Diese reduziert die Lichteinfallsmenge um etwa 3 Blenden und erzeugt dramatischere Kontraste. Der elektronische Verschluss erlaubt Belichtungszeiten bis zu 1/16.000 Sekunde, was in hellen Situationen maximale Blendenöffnungen ermöglicht.
Mit einem Preis von 2.199 Euro positioniert sich die Kamera deutlich über dem Standardmodell. Dies reflektiert den Nischencharakter und die spezifische Zielgruppe von Schwarzweiß-Enthusiasten.

