Die US-Regierung hat einen bedeutenden Schritt gegen ausländische Drohnenhersteller unternommen, der die globale Drohnentechnologie nachhaltig verändern könnte. Der neue Erlass der Federal Communications Commission (FCC) bedeutet de facto ein Importverbot für neue Drohnen und Drohnenkomponenten aus dem Ausland, mit besonders schwerwiegenden Konsequenzen für den Marktführer DJI.
Nationale Sicherheit als Schlüsselargument
Die Begündung klingt bekannt: Nationale Sicherheitsinteressen werden als Hauptgrund für den Schritt angeführt. Die FCC argumentiert, dass Drohnen potenzielle Risiken für Großereignisse wie die Olympischen Spiele 2028 oder die FIFA Weltmeisterschaft 2026 darstellen könnten.
Auswirkungen für Fotografen und Kreativprofis
Für Fotografen, Videografen und Kreativprofis bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung. DJI-Drohnen sind in der Branche wegen ihrer Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit sehr beliebt. Besonders für Landschafts-, Reise- und Dokumentarfotografen stellt der Bann eine große Herausforderung dar.
Interessanterweise betrifft der Erlass zunächst nur den Verkauf neuer Modelle. Bestehende Drohnen dürfen weiterhin genutzt werden, wobei die Verfügbarkeit von Ersatzteilen unsicher bleibt.
Die Frage, welche amerikanischen Hersteller dieses Vakuum füllen können, bleibt offen. Derzeit gibt es keine vergleichbaren Alternativen, die ähnlich zuverlässig und erschwinglich sind wie die Produkte von DJI.
Titelbild: Foto von Moira Nazzari auf Unsplash

