In einer bemerkenswerten Stellungnahme hat Adam Mosseri, der Leiter von Instagram, die Kameraindustrie kürzlich scharf kritisiert und behauptet, dass Kamerahersteller gegenwärtig den falschen ästhetischen Weg einschlagen.
Die Herausforderung der Bildsprache
Interessanterweise deutet Mosseri darauf hin, dass viele Kamerahersteller die sich rapid verändernde Bildkultur der sozialen Medien nicht ausreichend verstehen. Während traditionelle Fotografie lange Zeit auf technische Perfektion und klassische Kompositionsregeln ausgerichtet war, entwickeln sich Bildsprache und Ästhetik in den digitalen Plattformen völlig anders.
Konsequenzen für Fotografen
Für professionelle und ambitionierte Fotografen bedeutet diese Entwicklung eine Herausforderung. Die Kluft zwischen klassischer Fotografie und den Bedürfnissen sozialer Medien wird immer größer. Moderne Fotografen müssen flexibel sein und verstehen, wie Bilder in verschiedenen Kontexten funktionieren.
Bemerkenswert ist, dass Mosseri die Kameraindustrie auffordert, die Veränderungen in der visuellen Kommunikation ernst zu nehmen. Es geht nicht mehr nur um technische Qualität, sondern um Storytelling, Authentizität und unmittelbare visuelle Wirkung.

