Der neue Nikon Z 24-70mm f/2.8 S II markiert eine bemerkenswerte Weiterentwicklung in der Reihe der professionellen Standardzoom-Objektive. Was beim ersten Auspacken sofort auffällt, ist die hochwertige Verarbeitung und durchdachte Ergonomie, die Nikon hier für seine spiegellosen Z-Systemkameras entwickelt hat. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde nicht nur die optische Leistung optimiert, sondern auch das Handling für Fotografen und Videografen grundlegend überarbeitet.
Für Berufsfotografen, die maximale Flexibilität und höchste Bildqualität benötigen, stellt dieses Objektiv eine interessante Investition dar. Der Brennweitenbereich von 24-70mm deckt nahezu alle Standardsituationen ab – von Landschaftsaufnahmen über Porträts bis hin zu Reportage-Fotografie. Besonders für Hochzeitsfotografen und Journalisten bietet das Objektiv eine hervorragende Allround-Lösung.
Die Konstruktion mit 18 Elementen in 14 Gruppen, darunter mehrere spezielle ED- und asphärische Linsen, verspricht eine außergewöhnliche optische Leistung. Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell sind nicht nur marginal – Nikon hat hier wirklich an allen Stellschrauben gedreht, um die Bildqualität zu optimieren.
Im europäischen Markt, und speziell in Österreich, wo höchste Ansprüche an Präzision und Qualität gestellt werden, positioniert sich das Objektiv als Premium-Lösung für anspruchsvolle Fotografen. Der Preis von rund 2.300 Euro unterstreicht den professionellen Charakter dieser Optik.
📋 Technische Spezifikationen
✅ Vorteile (Pros)
- ✓Herausragende optische Leistung mit minimaler Verzeichnung
- ✓Extrem präziser und schneller Autofokus, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen
- ✓Robuste, wetterfeste Konstruktion für professionellen Einsatz
- ✓Deutlich verbesserte Naheinstellgrenze für Detailaufnahmen
- ✓Exzellente Streulichtunterdrückung durch spezielle Nanokristall-Beschichtung
❌ Nachteile (Cons)
- ✗Deutlich höherer Preis im Vergleich zum Vorgängermodell
- ✗Mit 805g relativ schwer für mobile Fotografen
- ✗Große Filtergewinde erhöhen Zubehörkosten
- ✗Für Hobby-Fotografen möglicherweise Überinvestition
Titelbild: Foto von Mathew Mogrovejo auf Unsplash

