Die Mongolei zeigt sich im Winter in einer völlig anderen Facette als während der Sommermonate. Für Landschaftsfotografen bietet diese Region einzigartige Aufnahmemöglichkeiten, die weit über gewöhnliche Naturaufnahmen hinausgehen.
Khongor Sand Dünen: Eine winterliche Herausforderung
Die sogenannten “Singenden Sandünen” im Gobi-Gurvansaikhan-Nationalpark präsentieren sich im Winter völlig anders als in der Sommersaison. Während sie normalerweise durch ihre charakteristische Klangentwicklung bekannt sind, bieten sie im Winter eine subtile, fast minimalistisch anmutende Landschaft. Die sparsamen Schneeflächen und die imposanten schneebedeckten Berge im Hintergrund schaffen eine nahezu surreale Bildkomposition.
Khuvsgul-See: Ein Paradies für Drohnenfotografie
Der über zwei Millionen Jahre alte Khuvsgul-See verwandelt sich im Winter in eine faszinierende Eislandschaft. Seine gefrorene Oberfläche wird zu einem natürlichen Kunstwerk: Risse, Strukturen und Farbschattierungen zwischen türkis und tiefblau bieten Fotografen eine unglaubliche Vielfalt an Bildmotiven. Besonders aus der Luft entstehen abstrakte Aufnahmen, die an neuronale Netzwerke erinnern.
Die Eisformationen ändern sich jährlich, was den See zu einer schier unerschopflichen Quelle für kreative Kompositionen macht. Die Kombination aus großen Eisplatten, feinen Rissen und den umliegenden schneebedeckten Bergen erzeugt Bilder, die zwischen Realität und Abstraktion changieren.
Titelbild: Foto von Peaky Frames auf Unsplash

