Auf der CES 2026 in Las Vegas hat Canon einen bahnbrechenden Prototyp eines Single Photon Avalanche Diode (SPAD) Bildsensors präsentiert, der die Grenzen der digitalen Bilderfassung neu definieren könnte. Dieser Sensor verspricht eine beispiellose dynamische Bandbreite von 26 Blenden und löst damit bisherige Herausforderungen in der Lowlight-Fotografie.
Technische Durchbruchsinnovation
Die SPAD-Technologie unterscheidet sich fundamental von herkömmlichen CMOS-Sensoren. Während traditionelle Sensoren Lichtinformationen in Pixeln sammeln, arbeitet der SPAD-Sensor auf Einzelphoton-Ebene. Dies ermöglicht eine nie dagewesene Lichtempfindlichkeit und Präzision.
Praktische Anwendungsszenarien
Für Fotografen bedeutet dies konkret: Extreme Lichtsituationen wie Nachtaufnahmen, Astrofotografie oder Reportagen in düsteren Innenräumen werden plötzlich mit einer vollkommen neuen Bildqualität möglich. Besonders Street-Fotografen und Dokumentarfotografen dürften von dieser Technologie profitieren.
Interessanterweise zeigt der Prototyp, dass Canons Forschungsabteilung an der Spitze der Sensorentwicklung arbeitet. Die 26 Blenden dynamischer Bereich übertreffen aktuelle Spitzenkameras um ein Vielfaches.
Titelbild: Foto von Mehran Biabani auf Unsplash

