Die Entwicklung von Kamerasensoren hat einen spannenden Wendepunkt erreicht. Mit den neuesten Modellen von Sony, Panasonic und Nikon zeichnet sich eine subtile, aber bedeutende Verbesserung der Bildqualität ab, die weit mehr als nur eine Geschwindigkeitssteigerung verspricht.
Technologie der nächsten Generation
Teilweise gestapelte CMOS-Sensoren repräsentieren einen klugen Ansatz zur Erweiterung der dynamischen Bandbreite. Anders als herkömmliche Backside-Illuminated (BSI) Sensoren verfügen diese neuen Chips über komplexere Ausleseelektronik, die gleichzeitig verschiedene Verstärkungsmodi nutzen kann.
Praktische Auswirkungen für Fotografen
Für Landschafts- und Architekturfotografen bedeutet dies einen entscheidenden Vorteil: Mehr Details in Schatten- und Lichtzonen, ohne Qualitätsverlust. Besonders bei Aufnahmen mit hohem Kontrastumfang – etwa bei Sonnenauf- und -untergängen – eröffnen sich neue kreative Möglichkeiten.
Die Technologie ermöglicht es, Bilddaten aus verschiedenen Verstärkungsmodi zu kombinieren und so eine größere dynamische Bandbreite zu erreichen. Während elektronische Verschlusseinstellungen noch Einschränkungen zeigen, bietet der mechanische Verschluss beeindruckende Ergebnisse.
Interessanterweise bedeutet dies nicht automatisch eine Revolution für jede Aufnahmesituation. Für die meisten Fotografen wird der Unterschied subtil, aber für anspruchsvolle Bildbearbeitung durchaus spürbar sein.
Titelbild: Foto von James Jeremy Beckers auf Unsplash

